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Haus M

Verfasst von Sebastian Lauff am 30. April 20092,796 mal gelesen | Kein Kommentar
Haus M - Bad

Haus M — Bad

Objekt­name: Haus M
Archi­tekt: Dipl.-Ing. (FH) M.Sc. Mat­thias Sti­ckel
Bau­jahr: 1954,1966
Bau­zeit: August 2008 — Dezem­ber 2008
Stand­ort: Mül­heim an der Ruhr
Größe: 198 m² (NF)
Bau­kos­ten: 142.000,-
Trag­werk­pla­nung: tb wies­mann, Herten

Das ehe­ma­lige Geburts­haus der Bau­her­rin wurde erwor­ben und in 4 mona­ti­ger Bau­zeit zum „Haus M” umge­baut. Die gerad­li­nige und strenge 50er – Jahre – Archi­tek­tur der Außen­hülle bleib dabei bestehen.

Das durch die Vor­be­sit­ze­rin zer­glie­derte innere des Gebäu­des wurde auf­ge­bro­chen und die klei­nen Ein­zel­räume wur­den loft­ar­tig zusam­men­ge­fasst. So wird ein offe­nes, hel­les Wohn­ge­fühl ermöglicht.

Das zen­trale Ele­ment des Erd­ge­schos­ses bil­det ein Sani­tär­kern, um wel­chen die Raum­fol­gen inein­an­der über­ge­hen. Im Ober­ge­schoss wurde die ehe­ma­lige Ein­lie­ger­kü­che, das WC und das alte Bad zu einem gro­ßen neuen Bad zusammengeschlossen.

Hier­bei wur­den die beste­hen­den Mate­ria­lien durch hoch­wer­ti­gere ersetzt oder defekte ergänzt. Das vor­han­dene Eiche Mosa­ik­par­kett wurde instand gesetzt und Lücken auf­ge­füllt. Der Boden­be­lag erfolgte durch eine zemen­tär, anthra­zit und weiß ein­ge­färbte und end­la­ckierte Aus­gleichs­schicht. Innen­tü­ren wur­den durch flä­chen­bün­dig ein­ge­putzte Stock­zar­gen­tü­ren mit stumpf über­fälz­ten Tür­blät­tern ersetzt. Beste­hende Holz-Glastrennwände wur­den durch Satinato-Glaselemente ergänzt oder durch Van­ceva Glas-Stahlelemente in Ruby Red ersetzt.

Statt Wand­flie­sen wur­den im Nass­be­reich raum­hohe, anthra­zit folierte Glase­le­mente ein­ge­baut. Die Sani­tär­ge­gen­stände wur­den durch Alape, Bette, Keuco und Dura­vit Gegen­stände ersetzt und mit Dorn­bracht „Lulu”-Armaturen aus­ge­stat­tet. Radia­to­ren wur­den durch Vasco Niva Heiz­kör­per ersetzt und ergänzt.

Die beste­hende Ölhei­zung wurde durch einen zeit­ge­mä­ßen Brennwert-Heizkessel ersetzt. Die beste­hen­den Einscheiben-Fenster wur­den mit hoch­wer­tige Kunst­stoff­fens­ter ausgetauscht.

Aus dem park­ähn­li­chen bir­ken­do­mi­nier­ten Außen­an­la­gen wurde ein klar geglie­der­ten Basaltsplittgarten.

Das Haus M setzt auf hoch­wer­tige Mate­ria­len und fin­det eine gute Mischung aus offe­nen Berei­chen und gemüt­li­cher Wohn­at­mo­sphäre, die durch Holz– und Rot­töne sowie eine geschickte Wahl von war­men Leucht­mit­teln unter­stützt wird. Das Haus von 1954 wird mit geeig­ne­ten Mit­teln in ein moder­nes und ener­gie­be­wuß­tes Domi­zil verwandelt.

Kon­takt:
Dipl.-Ing. (FH) Mat­thias Sti­ckel, Archi­tekt
Auf der Brey 4
46535 Dins­la­ken
0206453630
mstickel@gmx.de
http://www.mstickel-architektur.de

Über den Author

Sebastian LauffMein Name ist Sebas­tian Lauff, ich bin Archi­tekt und seit 2009 betreibe ich Archimag.de als Hobby. Ich denke damit eine span­nen­den Platt­for­men für Kol­le­gen und allen ande­ren archi­tek­turin­ter­es­sier­ten geschaf­fen geschaf­fen zu haben. Ich freue mich über Eurer Feedback.


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